Passion, Musik & Tanz

Claus Núñez

Claus Núñez, wer ist das eigentlich? Ich freue mich sehr, dass nicht nur (Salsa) tanzen dein Interesse weckt, sondern auch, mit wem du es vielleicht – und hoffentlich – bald lernen wirst. Oft sehe ich erstaunen wenn meine Antwort auf die Frage wie lange ich bereits tanze nicht lautet: „Seit dem ich ein kleines Kind war.“ Also lass mich das mal aufklären…

Claus Núñez
A
ls Tänzer geboren?

Obwohl man meinen könnte hispanohablantes (ja, ich spreche nicht nur spanisch, ich bin sogar Spanier) haben womöglich das Tanzen im Allgemeinen und Salsa im Speziellen im Blut kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass dem nicht so ist. Vielleicht lag es bei mir auch daran, dass ich in Hannover aufgewachsen bin, aber das klingt ja schon fast wie eine Ausrede.
Man kann das, denke ich, auch nicht gelten lassen, denn es gibt eine ziemlich große Salsagemeinde in Hannover. Spanier, Latinos, Deutsche und der Rest der Welt tanzt Salsa in Hannover. Nur ich irgendwie noch nicht.

Meinen ersten engeren Kontakt zum Salsatanzen hatte ich erst 1998, also mit 24.
Und mir hat damals gleich die Stimmung und das Ambiente im „Diablo Latino“ gefallen, nur konnte ich nicht tanzen. Es gab zwar sehr liebe Leute dort die es mir beibringen wollten, aber so richtig wollte das damals noch nicht funktionieren.
Ich kann mich noch gut an die Frustration erinnern, als dieser kleine „Tep“ oder „Zwischenschritt“ auf 4 und 8 einfach nicht gelingen wollte. Und das schon nur beim Mittanzen an der Seite der Tanzfläche. An echtes, schönes Paartanzen war leider noch gar nicht zu denken.
Nach ein paar Monaten schlief die erste Salsa-Begeisterung aber wieder etwas ein. Immerhin hatte ich kleine Erfolge im Merenguetanzen, die mich bei der Stange, oder besser in der Latino-Welt, hielten.

Tanzenlernen in Berlin

Im Jahr 2002 in Berlin in einem „Latinoschuppen“ habe ich dann ein Pärchen zu der Salsaversion des Liedes Aïcha, gespielt von Africando, tanzen gesehen und wusste plötzlich, dass der Moment gekommen war diesen Tanz richtig zu lernen. Ich wollte genauso schön tanzen, wie ich es dort auf der Tanzfläche sehen konnte. Da ich schon in Berlin wohnte hatte ich mir ein Tanzstudio für Salsa gesucht und hatte insofern Glück, als dass ich eine Tanzlehrerin gefunden hatte, die Salsa auf Kuba gelernt hatte und dass in meinem Tanzkurs nur drei bis vier Paare waren, es also viel Raum für korrigierendes Eingreifen durch die Tanzlehrerin gab. Meine Lernerfolge kamen

für meinen Geschmack allerdings viel zu langsam und was ich von mir selber in den Spiegeln des Tanzsaales sah war leider nicht zu vergleichen mit dem was ich auf der Tanzfläche des „Havannas“ oder des „Grünen Salons“ sah.

Oh nein! Es macht ihr keinen Spaß…

Meine Versuche durch meine tänzerischen Fähigkeiten einer fremden Tänzerin in der Disco ein Lächeln aufzuzwingen schlugen anfangs (und ich meine die ersten Monate) leider immer fehl. Es war wirklich schwierig meine gelernten Drehungen mit anderen als meiner Tanzkurspartnerin zu tanzen. Das mit dem Führen klappte nicht so richtig und plötzlich konnte ich auch den Takt nicht mehr hören und ich war schon froh, wenn ich das Lied einiger maßen überstand.

Der Wechsel macht´s

Gott sei Dank habe ich es an der Stelle nicht einfach aufgegeben, sondern habe gedacht: Jetzt erst recht.
Wenn ich es schon nicht hinbekomme, dann will ich wenigstens mal versucht haben mit den Top-Tänzerinnen Berlins getanzt zu haben. Und auch wenn es nicht (immer noch nicht) ganz einfach ist mich in die Position zu begeben einen Korb zu bekommen wenn ich jemanden auffordere, so habe ich doch mit vielen verschiedenen Tänzerinnen tanzen dürfen. Und dabei eine der Grundlagen für ein erfolgreichen, also harmonischen, schönen Tanz gelernt.

Mein Gott! Es klappt ja doch!!

Je häufiger ich mit Partnerinnen getanzt habe, die ich noch nicht (oder nur wenig) kannte umso klarer wurde mir welches die grundlegenden Prinzipien des Führens waren.
Denn es tanzt zwar jeder Mensch unterschiedlich, aber es gibt eine gewisse Schnittmenge an Bewegungen, an Haltepunkten und Spannungen, Schritten und Abständen, die, wenn sie beherrscht werden, es jedem (führenden-)Tänzer ermöglichen harmonisch mit dem Partner zu tanzen. Dazu gehört übrigens auch, nicht jedem Gegenüber sein komplettes

Repertoire an Drehungen und Knoten auszupacken. Es ist schöner auch zu sehen auf welchem Niveau man sich denn treffen kann.

Bin ich gerade echt aufgefordert worden????

Nach einem halben Jahr mit durchschnittlich dreieinhalb Salsaabenden pro Woche konnte ich dann doch endlich mal ein Lächeln auf das Gesicht einer Tanzpartnerin „tanzen„. Das war natürlich eine riesen Motivation.
Nicht zu vergleichen allerdings, mit dem Motivationsschub nach einem dreiviertel Jahr, als ich zum erstem Mal von einer Frau aufgefordert wurde. Ok, zugegeben, ich hatte das Gefühl „jetzt hab ich es geschafft“ im Sinne von „ich bin jetzt Profi und kenne alle Tricks„. Das war natürlich nicht so, aber für den kurzen Moment schon toll.
Mit der Zeit wurde mir zum Glück noch etwas Demut an den Kopf geschmissen. Ich durfte feststellen, dass ich nie aufhören werde etwas dazuzulernen und dass ich wirklich bei jeder Tänzerin und jedem Tänzer etwas finden kann, dass mir gefällt und dass ich gerne auch so tanzen würde.

Die erste Salsa DVD

Und dann kam der Tag an dem meine Freundin und ich auf dem Sofa saßen und die Idee hatten einfach mal ein paar Drehungen und Schritte auf Video aufzunehmen und anderen als DVD zum lernen anzubieten. Zugegeben, das war meine allererste DVD (die auch schon nicht mehr existiert) mit schlechtem Bild und noch schlechterem Ton. Aber viele wollten sie gerne haben (und eine Fortsetzung) um zuhause nach eigenem Tempo Salsa lernen zu können, denn der Inhalt war ihnen wichtig, nicht die Videoqualität.
Trotzdem, wollte ich die nächste DVD doch deutlich besser machen. Also habe ich eine bessere Kamera angeschafft, eine kleine Bühne gemietet und auch vernünftige Mikrofone eingesetzt (diese DVD existiert auch schon nicht mehr und wurde ersetzt). Jede Aufnahme sollte sich natürlich verbessern und so haben wir uns auf des Niveau von unserer letzten Produktion (Gesellschaftstänze) vorgearbeitet.

Tanzen kennt keine

GRENZEN

Claus Núñez
Tanzen auf der ganzen Welt

Eines der besten Dinge am Salsatanzen ist doch, dass Salsa in fast allen Ländern dieser Erde getanzt wird. Natürlich gibt es in bestimmten Regionen bestimmte präferenzen bezüglich des Stils (kubanisch, NY-Style, LA-Style, puertoriqueño, colombiano usw.) aber man kann sagen, dieser Tanz gehört zu den am weitesten verbreiteten Tänzen der Welt. Und wer Tanz, so wie ich, auch als Sprache versteht, der findet in jedem Land Menschen, mit denen sie oder er sich auf Anhieb richtig gut versteht. Ist das nicht echte Völkerverständigung?

Claus und Sanna
Menschen kennenlernen

Und ist die Verständigung, Verständnis und Kommunikation nicht auch der erste Schritt, neue Freunde zu finden? Dann kann man doch sagen, dass Salsa Musik und Salsatanzen eine Freundschaftsmaschinerie ist. Und DU? Bist du auch dabei. Komm, lass dich Anstecken und Tanz mit mir und meinen Tanzpartnerinnen. Du wirst es nie Bereuen! Versprochen!

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